Sieben Punkte für den Start
Die Wiener Stadthalle steht noch, auch wenn man beim Auftritt der serbischen Band Lavina befürchten musste, dass die Metal-Rocker die Bühne abfackeln. Dieses monsterhafte Spektakel durfte wie jeder Beitrag nur drei Minuten dauern, aber auffällig ist es, wie oft sich innere Dämonen, toxische Liebesbeziehungen und Weltschmerz heuer als Themen durch die Lieder ziehen. Grieche Akylas konnte indes mit seiner knallbunten, quietschvergnügten Performance seinen Favoriten-Status manifestieren.
Vergnüglich will auch das Moderationsduo Michael Ostrowski & Victoria Swarovski sein. Nach dem ersten Halbfinale lässt sich konstatieren: Die Tirolerin kommt cool und souverän über den Bildschirm, beim Steirer ist noch Luft nach oben. Womöglich ist aber sein getragenes Englisch für uns noch ungewohnt. „Er gibt sich liebenswürdig, aber etwas verpeilt und leicht trottelig“, urteilte ein deutscher Kollege im Pressezentrum. Toll: das Ambiente des Green Rooms als Kaffeehaus. So vergeben wir mal für die erste Live-Show sieben von 12 möglichen Punkten.