„Ich sehnemich nach der Quarantäne“zurück“
Interview. Paolo Rumiz hat die Klausur der vergangenen Monate als auf paradoxe Weise befreiend und seine Heimatstadt Triest als Seismografen globaler Erschütterungen erlebt. Hier erzählt der Schriftsteller von seiner Reise zu neuen Kontinenten. Von Stefan Winkler
Herr Rumiz, nach zweimonatigem Stillstand erwacht Italien wieder zu Leben. Wie erleben Sie diesen Moment?
PAOLO RUMIZ: Ich hatte gehofft, dass es ein glücklicher Augenblick wäre. Aber das ist es nicht. Ein großer Teil meiner Landsleute hat die Lehre nicht begriffen, die wir aus der Pandemie ziehen so