Obi speckt die Zentrale in Österreich ab Wien. Einigen Baumärkten, siehe Baumax, geht es nicht gut. Laut RegioPlan ist der Markt gesättigt. Insgesamt sinken die Umsätze pro Quadratmeter. Einziger Lichtblick ist der Gartensektor, hier gibt es Zuwächse im Angebot und daher auch im Verkauf. Die Ausgaben für mehr Grün im und ums Haus und in der Wohnung sind in den letzten zehn Jahren um 70 Prozent gestiegen. Mit fast 900 Standorten und einer Verkaufsfläche von beinahe 1,6 Millionen Quadratmetern sei der heimische Baumarktbereich gesättigt, hieß es vor Längerem bei RegioPlan. Der Markt wird klar von Baumax, Lagerhaus, Obi, Bauhaus und Hornbach – sowie vor allem im Süden von Hagebau – dominiert, die einen Marktanteil von 90 Prozent bestreuen. Dazu kommen regionale Anbieter. Die starke Konkurrenz wirkt sich jetzt auch bei Obi aus. Die deutsche Baumarktkette verkleinert ihre Österreich-Zentrale in Wien spürbar, 73 von 118 Mitarbeitern werden aus organisatorischen Gründen gekündigt. Große Teile der Verwaltung wie Leitungsaufgaben oder Einkauf sollen künftig verstärkt von Deutschland aus gemanagt werden, will die Gewerkschaft wissen.

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