Frastanz/Hörbranz

Rechnungsabschluss:Gemeinden ziehen Bilanz

Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher und der Frastanzer Bürgermeister Walter Gohm. Philipp Steurer, Marcel Mayer

Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher und der Frastanzer Bürgermeister Walter Gohm.

 Philipp Steurer, Marcel Mayer

Marktgemeinden Frastanz und Hörbranz legten Rechnungsabschluss für 2019 vor.

Mit dem Rechnungsabschluss für das vergangene Jahr haben sich die Gemeindevertreter von Frastanz als auch von Hörbranz in ihrer jüngsten Sitzung beschäftigt. Beide Marktgemeinden informierten darüber in Aussendungen.

Arbeiten im Plan. Gemäß jener aus Frastanz wurde 2019 mit dem Bildungszentrum Frastanz-Hofen das bislang größte Investitionsvorhaben der Gemeindegeschichte gestartet. Laut Bürgermeister Walter Gohm liegen die Arbeiten bisher sowohl zeitlich als auch finanziell im vorgesehenen Rahmen. Laufe weiterhin alles nach Plan, können der Kindergarten, die Kinderbetreuung und Teile der Volksschule bereits im kommenden Herbst in den Neubau umziehen. Das Gesamtprojekt soll im Frühjahr 2021 fertiggestellt sein. Die Gesamtkosten sind mit 20 Millionen Euro veranschlagt.

Im Rechnungsabschluss 2019 seien für das Bildungszentrum bereits 3,5 Millionen Euro enthalten. Weiters wurden im Vorjahr unter anderem auch 1,4 Millionen Euro für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung auf der Bazora, 460.000 Euro für das Servicegebäude beim Friedhof samt WC-Anlagen und fast 850.000 Euro für den Erwerb von Grundstücken investiert.

Schulden verringert. Trotz dieser Investitionen und steigenden Kosten für den Spitalsfonds (1,3 Millionen Euro), den Sozialfonds (1,6 Millionen Euro) und die Personalkosten (vor allem im Bereich Kinderbetreuung) konnte die Gesamtverschuldung pro Kopf der Bevölkerung von 758 Euro zu Jahresbeginn auf 685 Euro zum Jahresende 2019 gesenkt werden, so Gohm in der Aussendung.

Hörbranz. Auf dem wohl landesweit niedrigsten Stand befindet sich die Pro-Kopf-Verschuldung in der Marktgemeinde Hörbranz. Gemäß Bürgermeister Karl Hehle liegt diese bei 29,24 Euro pro Einwohner.

Eine der wohl wichtigsten Investitionen im Jahr 2019 war die Komplettsanierung des Kronenareals im letzten Abschnitt mit rund 820.000 Euro.

Die Gemeinde stehe wirtschaftlich gut da. Dies ermögliche der Kommune, viele anstehende Investitionen in der Zukunft, etwa die Abrechnung des neuen Fahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr, der Kindergarten-Neubau Unterdorf oder die hohen Investitionen in die Wasser- und Abwasserversorgung zu stemmen. „Dieses Ergebnis konnte aufgrund der guten Wirtschaftslage und dem sparsamen Umgang der Marktgemeinde mit den öffentlichen Mitteln erzielt werden. Die erfreuliche Bilanz gibt uns Spielraum für die anstehenden Projekte und die aus der Corona-Krise entstandenen Belas­tungen,“ sieht Bürgermeister Karl Hehle seine Gemeinde für die Zukunft gut gerüstet.

<p class="caption">Karl Hehle, Bürgermeister Hörbranz. MG Hörbranz</p>

Karl Hehle, Bürgermeister Hörbranz. MG Hörbranz

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