Wie Sport zur Religion geworden ist

ESSAY. Seit Pandemiebeginn gehört neben der Religionsausübung der Spitzensport zu den wenigen Aktivitäten, die fast immer erlaubt waren. Warum? Weil in einer liberalen, atheistischen Gesellschaft der Sport das verkörpert, was die Religion einst bot und Unternehmen dies verstanden haben. Von Felix Lill

Für sie ist der Fußball wie eine Religion“, sagt der TV-Kommentator, als die Kamera Nahaufnahmen von Fans in der Kurve zeigt. An Handgelenke gebundene Schals wirbeln durch die Luft. Die Trikots der Jubelnden sorgen für einheitliche Farben, Trommeln geben den Takt der Gesänge vor. „Auch heute sind si

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