DEC holt Torwart-Duo, die Top-Scorer bleiben

Neu-Bulldog Östlund.  ©CDM/Margotti

Neu-Bulldog Östlund.  ©CDM/Margotti

Dornbirn holt fürs Tor Oskar Östlund und Thomas Höneckl. Rapuzzi und Romig verlängern, Nasheim wird Co-Trainer.

Drei Wochen vor Meisterschaftsstart beginnt sich der Bulldogs-Kader zu füllen. Die neue Nummer eins im Tor der Dornbirner wird Oskar Östlund, NEUE-Leser wussten schon vergangene Woche, dass die Verhandlungen mit dem Schweden weit fortgeschritten waren. Der 28-jährige Nordländer gilt als einer, der unter Druck zur Hochform aufläuft. Das bewies er am Anfang seiner Karriere schon beim Bregenzerwald in der INL und anschließend vier Jahre in Norwegen bei Storhamar, wo er 2017/18 nicht nur Meister wurde, sondern auch der beste Goalie der Liga war. Östlund ist Mitte August auf den Markt gekommen, nachdem er eigentlich im Frühjahr einen Zweijahres-Vertrag in Krefeld unterschrieben hatte. Doch der finanziell schwer angeschlagene Klub wurde verkauft und der Vertrag mit Östlund aufgelöst. Überzeugt hat die Dornbirner auch, dass Östlund einer ist, der in der Kabine gut ankommt. Er selbst sagt über sich: „Ich würde mich als ruhige Person mit einem Lächeln im Gesicht und positiver Ausstrahlung beschreiben. Im Tor versuche ich, ein ruhiger Tormann zu sein und meinen Mitspielern Sicherheit zu vermitteln.“

Mit Thomas Höneckl bekommt Östlund einen starken Herausforderer und Kai Suikkanen das, was er im März im NEUE-Interview gefordert hatte. Damals sagte der DEC-Coach: „Der Back-up sollte jederzeit in der Lage sein, zu spielen – ohne dass wir einen Muskelkater vom Daumendrücken bekommen.“ Und das trifft auf Höneckl wahrlich zu. Der 30-Jährige wurde mit Salzburg drei Mal Meister, spielte auch in Villach und Graz.

Körkkö ein Kandidat. Keine ganz große Überraschung mehr, aber ein sehr gutes Signal ist, dass mit William Rapuzzi und Emil Romig Dornbirns Top-Scorer der Vorsaison verlängert haben. Dass bei Rapuzzi der Anmeldeprozess läuft, vermeldete die NEUE bereits in der Vorwoche, ebenso, dass Romig vor der Unterschrift steht. Mit ihm, Stefan Häußle, Kevin Macierzynski und Daniel Woger sowie den jungen Sam Antonitsch, Jannik Fröwis, Philipp Pöschmann und Simeon Schwinger haben die Dornbirner ein starkes Gerüst an einheimischen Spielern in der Offensive. Zu der könnte auch wieder der hart arbeitende Tomi Körkkö zählen, er steht in Gesprächen mit Dornbirn. Klar ist aber auch: Die Bulldogs brauchen dringend noch einen Spielmacher und einen Torjäger, Alexander Kutzer arbeitet mit Hochdruck daran. Derweil stand am Montag ein letztes Vertragsgespräch mit Ramón Schnetzer an, der Verteidiger wird sich nun entscheiden.

Fixiert ist, dass Rick Nasheim Co-Trainer wird, er war schon zwischen 2016 und 2019 Assistant Coach beim DEC und zuletzt Scout für die Bulldogs. Und: TV-Partner Sky erlaubt den Klubs, die Spiele im Internet zu streamen, was den Vereinen neue Möglichkeiten beim Ticketverkauf bietet.  

 Hannes Mayer

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