„Der Tod ist harmlos im Vergleich“

Nadia Murad wurde von IS-Milizen verschleppt, vergewaltigt, als Sexsklavin verkauft. Als Botschafterin der UNO und der OSZE will sie nun für Gerechtigkeit sorgen.

THOMAS GÖTZ, NEW YORK

Die Bilder blieben im Gedächtnis haften: Kolonnen fliehender Menschen, die mit ihrer Habe durch dürre, steinige Landschaften des Nordirak irrten. Jesiden waren es, hörten wir, ein neuer Name auf der langen Liste der Verfolgten dieser Welt.

Das war im Sommer 2014. Als die mörderis

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