Ein Grenzgänger im scharfen Gegenwind

PORTRÄT. Sebastian Kurz mischte die Innenpolitik auf und spielte Gegner unsanft an die Wand. Jetzt steht der Ungestüme schon wieder in Trümmern. Gibt es einen dritten Akt? Von Ernst Sittinger

Vielleicht war es eine Vorahnung. „Ich will das nicht“, hatte Sebastian Kurz im August 2014 zu seinem amtsmüden Förderer Michael Spindelegger gesagt, als dieser einen Nachfolger suchte. Kurz fürchtete, der Ruf an die ÖVP-Spitze könne ihn zu früh ereilen. Dass jedes politische Amt Gegenwind bedeutet,

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