Die königlicheMajestät im Garten

Rosen sind vielfältig und verschönern jeden Garten. Rammel (7)

Rosen sind vielfältig und verschönern jeden Garten. Rammel (7)

Die Rose ist klar die Königin im Garten. Ohne sie würde etwas fehlen. Ein Garten ohne diese Vielfalt? Einfach unvorstellbar. Tipps und Tricks zur richtigen Rosenzucht.

Von Mathias Keel

Das Sortiment an Gartenrosen ist verblüffend vielfältig. Für jeden Geschmack wird etwas geboten. Farben, Düfte und Blütenformen, kombiniert mit ihren variablen Erscheinungs- und Wuchsformen, lassen keinen Wunsch der Hobbygärtner unerfüllt. Von edel, strauchförmig, englisch oder kletternd ist es auch in der Erscheinung äußerst variantenreich.

Dabei hat jede Gartenrose ihren eigenen Charakter und verschönert jeden Garten. Es gibt keinen Grund, auf die majestätische Pflanze im eigenen Garten zu verzichten. Doch der blumige Hochadel ist anspruchsvoll. Denn ob in den Boden gepflanzt, für Tröge auserkoren oder spielerisch über den Zaun blickend, es braucht gute Erde und ausreichend Nährstoffe, um ihre hohen Erwartungen erfüllen zu können. Fühlt sich die Rose am zugedachten Standort jedoch wohl, zeigt sich Majestät von ihrer gönnerhaften Seite. Sie überstrahlt ihre Untertanen und führt durch ihr Erscheinungsbild im Beet augenscheinlich das Regiment. Ihre königliche Majestät wird nicht nur ihrer Zierwirkung wegen im Garten ho­fiert. Sie ist auch nützlich. So sind einige offenblühende Sorten als Bienenweidepflanzen ausgezeichnet. Andere Sorten der Gartenrose bringen essbare Blüten und Früchte (Hagebutten) hervor, die Rosensalz, Rosenessig, Rosenseife oder Rosenmarmelade ihr unverkennbares Aroma verleihen. Die Rose darf in keinem Garten fehlen. Wenn man weiß, was zu tun ist, steht dem guten Gelingen nichts mehr im Wege. Hier ein paar Tipps zur erfolgreichen Rosenzucht.

Standort: Rosen sind Sonnenkinder. Sie lieben luftige Plätze mit viel Licht, nur robuste Sorten eignen sich für Halbschatten. Gute Böden und ausreichende Nährstoffe sind erwünscht, Staunässe ist jedoch zu meiden.

Pflanzzeit: Getopfte Rosen lassen sich ganzjährig pflanzen. Gefrorene Böden und große Sommerhitze ausgenommen.

Qualität: Zwei, besser drei kräftige Grundtriebe aus der Veredelungsstelle sind ein Zeichen für hohe Qualität. Gut durchwurzelte, großvolumige Töpfe ebenso, denn dies garantiert eine gute Grundversorgung an Nährstoffen und Wasser in ihrer Jugendzeit. Solche Pflanzen wachsen besser an.

Setzen: Tiefe Pflanzgruben mit gut gelockertem Grund sind unabdingbar. Die Veredelungsstelle der Rose liegt bei korrekter Pflanzung vier bis fünf Zentimeter unter der Erde.

Etwas Langzeitdünger hilft der Rose beim Anwachsen. Die Pflanzstelle mit Rosenerde auffüllen und aufs Angießen nicht vergessen.

Ernährung: Düngen Sie Ihre Rose regelmäßig nach dem ers­ten Rückschnitt im Frühjahr, nach der ersten Blüte und dann regelmäßig alle zwei bis drei Wochen mit einem Rosenstreudünger bis Ende August. Dies bringt reiche Blüte. Im Oktober erhält die Pflanze etwas Patentkali zum Ausreifen der Triebe. Das erhöht die Winterhärte.

Winterschutz: Veredelte Rosen werden in kalten Wintermonaten angehäufelt, sodass die Veredelungsstelle durch die Erde geschützt ist. Bei Stammrosen wird empfohlen die Krone mit Vlies einzupacken. Das schützt die Veredelungsstellen oben am Stamm. Verwenden Sie unbedingt luftdurchlässiges Abdeckmaterial.

Gartenrosen in Töpfen benötigen bei milden Temperaturen auch im Winter gelegentlich Wasser. Das sollte man bei der Aufzucht nicht übersehen.

„Die Veredelungsstelle der Rose liegt bei korrekter Pflanzung vier bis fünf Zentimeter unter der Erde.“

Mathias Keel, Rosen Waibel, Mäder
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